Hartz IV: Alleinerziehende können vom Mindestlohn nicht leben

Alleinerziehende, die ein Kind haben, können vom Mindestlohn nicht leben, selbst wenn sie einen Vollzeitjob haben. Das ergab eine Anfrage der Linken an die Bundesregierung.

Deswegen müssen 90 Prozent der Alleinerziehenden mit Hartz IV aufstocken. "Wer für Mindestlohn Vollzeit arbeitet, kann aus eigener Arbeit die grundlegendsten Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf nicht bezahlen", so Klaus Ernst, Vizefraktionschef der Linken im Bundestag.

Er fordert deswegen, dass der Mindestlohn auf zwölf Euro die Stunde angehoben werden sollte. Dadurch würden die Betroffenen auch eine Rente erhalten, die oberhalb der Grundsicherung liegt.

Datum: 13.04.2017 | 16:22

Webreporter: WalterWhite

Quelle: zeit.de
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