Berlin: Neonazis machen Jagd auf engagierte Bürger

Im Berliner Stadtteil Neukölln mehren sich rechtsextreme Straftaten. Dazu gehören unter anderem Schmierereien, Brandstiftung sowie Stein- und Flaschenwürfe. Dabei werden nicht nur Büros von politischen Organisationen angegriffen, sondern auch einzelne Personen.

So wurde zum Beispiel ein Buchladenbesitzer Opfer einer Attacke, da er eine Veranstaltung namens "Was tun gegen die AfD? Aufstehen gegen Rassismus" moderierte. Wenige Tage später wurden die Schaufenster seines Geschäfts zerstört.

Im Januar wurde dann sein Auto in Brand gesetzt. Die Polizei hat inzwischen eine Sonderermittlungsgruppe eingesetzt. Aber andere engagierte Bürger machen dem Betroffenem Mut und schreiben ihm Dinge wie "Wir unterstützen Ihre Aktivitäten gegen Rechtsradikalismus".

Datum: 22.02.2017 | 18:01

Webreporter: WalterWhite

Quelle: sueddeutsche.de
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