Todesopfer von Berlin-Anschlag: Versicherung spricht von "Kfz-Haftpflichtschaden"

Eine 22-jährige Studentin hat bei dem Terroranschlag von Berlin ihre Eltern verloren und musste neben der Trauer mit dem deutschen Behördenirrsinn klar kommen.

Die Zuständigkeit für die Opfer des Terroranschlags war offenbar niemanden in der Hauptstadt klar, die junge Frau wurde von Behörde zu Behörde geschickt. Für die Beerdigungskosten bearbeitete die HUK Coburg den Fall schließlich als "Kfz-Haftpflichtschaden vom 19.12.2016".

Nun gibt es eine Lösung und Angehörige von Opfern einer terroristischen Straftat bekommen vom Staat 20.000 Euro bezahlt: "Ich hoffe, die Behörden lernen aus der Geschichte, damit meine Eltern nicht umsonst gestorben sind".

Datum: 19.01.2017 | 11:43

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: focus.de
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