Sir Richard Branson fordert ein Umdenken in der Drogenpolitik

Der Milliardär Sir Richard Branson ist Mitglied der "Global Comission on Drug Policy" und fordert in dieser Funktion ein Umdenken in der heutigen Drogenpolitik. Jährlich werden 320 Milliarden Dollar mit Drogenhandel umgesetzt.

Der zu Zeiten der Nixon-Regierung gestartete Kampf gegen Drogen in den USA ist schon seit Jahren gescheitert. Diese Politik führte nur zu einer Kriminalisierung aufgrund des bloßen Besitzes von Drogen.

Gleichzeitig sitzen 38 Prozent der Schwarzen, die nur zwölf Prozent der Drogenkonsumenten ausmachen, im Gefängnis. Hier wird immer noch mit zweierlei Maß gemessen. Eine Legalisierung und Kontrolle der Drogen wäre die bessere Lösung.

Datum: 07.07.2016 | 10:19

Webreporter: nutenough

Quelle: zeit.de
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