Schleswig-Holstein: Zweitwohnungssteuer als gute Einnahmequelle für Gemeinden

Die Steuer auf Zweitwohnungen in Schleswig-Holstein hat sich als Kassenfüller entpuppt. Der Finanzausschuss der Gemeinde Sylt hat sogar eine Anhebung der Steuer auf 15 Prozent beschlossen.

Auch Kommunen abseits der touristischen A-Lagen haben eine solche Steuer eingeführt. Das Innenministerium des Bundeslandes in Kiel hatte Mitte September beschlossen, dass mindestens zwölf Prozent einzuführen seien. Die Steuer ist allerdings eine freiwillige für die Kommunen.

"Das nehmen viele Kommunen zum Anlass, sich über das Thema erneut Gedanken zu machen", so Jochen Nielsen, Vize-Geschäftsführer des Gemeindetags in Schleswig-Holstein. Wer die Maximierung der Einnahmen nicht ausnutze, würde auch keine Konsolidierungshilfen des Landes nutzen dürfen, so Nielsen.

Datum: 31.10.2015 | 14:29

Webreporter: Borgir

Quelle: shz.de