Russlands Präsenz in Syrien "Grund zur Sorge": NATO will mehr Truppen in Türkei

Nach Ansicht von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist die russische Militärpräsenz in Syrien ein "Grund zur Sorge". Bei einem Treffen der Verteidigungsminister verschärfte er dann auch den Ton gegenüber Russland und erklärte, dass die NATO bereit und fähig sei, auf diese Bedrohung zu reagieren.

Weiter hieß es, dass man alle Mitgliedsstaaten verteidigen werde. Anlass für diese Aussagen war unter anderem das Eindringen russischer Kampfjets in den türkischen Luftraum (ShortNews berichtete). Dieser Vorfall sei "inakzeptabel, gefährlich und rücksichtslos".

Aus diesem Grund wolle man nun prüfen, ob und wie man weitere Truppen im Süden, darunter auch in der Türkei, stationieren könne. Seit dem 30. September fliegt die russische Luftwaffe Angriffe auf Rebellen in Syrien. Mit dieser Luftunterstützung hat die syrische Armee ein Bodenoffensive gestartet.

Datum: 08.10.2015 | 12:59

Webreporter: blonx

Quelle: spiegel.de
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