IS-Rückkehrer vor Gericht: "Ich dachte, das sei eine Islamunterricht-Reise"

Heute startete der Prozessauftakt gegen zwei Rückkehrer des IS im niedersächsischen Celle.

Während die Staatsanwaltschaft dem 27-Jährigen nachweisen möchte, dass er an einem Gefecht im August 2014 teilgenommen habe, spielt dieser den Unschuldigen. Er habe nur Krankeneinsätze fahren dürfen und habe sich seinen Einsatz im Islamischen Staat so nicht vorgestellt.

Unter dem Vorwand seine Frau nach Syrien zu holen, konnte er schließlich flüchten und behauptet u.a. auch, dass er die Absicht einer Bildungsreise über den Islam hatte. "Ich bin kein Terrorist und auch kein Salafist. Am liebsten würde ich die Zeit vergessen machen", äußerte der Mann.

Datum: 03.08.2015 | 17:03

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Quelle: bild.de
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